Wohnen für jeden Geldbeutel

Für mich ist Wohnen ist ein Grundrecht. Ich stehe für den Erhalt städtischen Eigentums und eine aktive Bodenpolitik in Potsdam.

Derzeit spaltet der Zugang zu Wohnraum die Gesellschaft. Die Mieten steigen seit Jahren, Viele mussten wegziehen oder kommen finanziell nur schwer über den Monat. Auf der anderen Seite wird luxussaniert.

Ganz gleich ob Studierende, junge Familien oder Alleinerziehende, Arbeitende, Migrantinnen und Migranten, Menschen mit Grundsicherung, Rentnerinnen und Rentner. Wir alle haben ein Recht auf bezahlbaren Wohnraum, denn Potsdam ist auch unsere Stadt. Deshalb werde ich mich dafür einsetzen, dass die Stadt Einfluss auf die Mietpreisentwicklung zurückgewinnt.

Dazu werde ich die Veräußerung städtischen Grund und Bodens stoppen und zusätzlich Flächen ankaufen. Die Stadt und ihre Gesellschaften müssen den Immobilienbestand, vor allem an Sozialwohnungen, erhalten und erweitern und dabei noch enger mit den Wohnungsgenossenschaften zusammenarbeiten.

Wo Private investieren, müssen sie stärker als bisher in die Pflicht genommen werden: für die Schaffung dauerhaft bezahlbaren Wohnraums und den nötigen Auf- und Ausbau sozialer Infrastruktur, wie Kitas, Schulen und medizinische Versorgungszentren.

Die Wohnbedürfnisse der Menschen verändern sich. Deshalb möchte ich innovative Wohnformen, wie z.B. das Mehrgenerationen-Wohnen stärken. Solche Ideen müssen bei der Entwicklung neuer Quartiere von Anfang an mitgedacht werden, gemeinsam mit den Bauträgerinnen und Bauträgern.

Projekt: Aktionsplan bezahlbarer Wohnraum

  • Einrichtung eines Entscheidungsgremiums mit allen relevanten Akteurinnen und Akteuren am Tisch der Oberbürgermeisterin. Ziel: Erhalt und Erweiterung sozialen Wohnraums mit fester Quote in Höhe von 30% und dauerhafter Belegungsbindung.
  • Neuausrichtung der städtischen Liegenschaftspolitik: Grundstücke in städtischem Eigentum werden grundsätzlich nicht verkauft. Vergaben erfolgen in Erbbaupacht nach Konzept und nicht im Höchstgebotsverfahren.
  • Intensivere Zusammenarbeit mit dem Städte- und Gemeindebund sowie dem Deutschen Städtetag, um den Druck auf den Bund und das Land Brandenburg für die Unterstützung des sozialen Wohnungsbaus zu erhöhen.