Trauth Euch - Sechs Ziele für ein besseres Potsdam

Liebe Potsdamerinnen und Potsdamer,

unser Potsdam wächst schnell, wird größer und bunter. Hier stelle ich Ihnen meine sechs zentralen Anliegen für ein besseres Potsdam vor. Diese Ziele sind die Schwerpunkte für den Beginn meiner Arbeit als zukünftige Oberbürgermeisterin.

Um die Lebensqualität in unserer Stadt mit ihrer einmaligen Geschichte und Natur, ihrer kulturellen Vielfalt und ihrer innovativen Wissenschaft und Wirtschaft für alle Menschen, die hier leben, zu erhalten, muss unser Wachstum sozial gestaltet werden.

Die Probleme haben zugenommen in den letzten Jahren: Soziale Spaltung, fehlender Wohnraum, steigende Mieten, Verkehrskollaps, Umweltbelastung, fehlende Kita-Plätze und ein Stadtumbau mit der Brechstange. Die Potsdamer Verwaltung hat engagiert daran gearbeitet, Lösungen für die drängendsten Probleme zu entwickeln. Die Konzepte sind da, nur mangelte es am politischen Willen und dem notwendigen Management zu deren Umsetzung. Es scheint, die „Rathauskooperation“ von SPD und CDU ist nur noch am Erhalt politischer Mehrheiten interessiert. Es fehlen innovative Ideen und der Mut zur Gestaltung.

Der soziale Zusammenhalt Potsdams ist in Gefahr. Statt das Gemeinwohl zu fördern und Lösungen für alle zu suchen, folgt die derzeitige politische Führung überwiegend den Interessen von Investoren und vertieft so die Gräben zwischen den Menschen.

Deshalb werde ich einen neuen Politikstil praktizieren: transparent und demokratisch, mit und nicht gegen die Potsdamerinnen und Potsdamer, respektvoll und mit ehrlichem sozialen Anspruch. Die wirksame Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ist dabei unverzichtbar. Auch dazu verfügt Potsdam über gute Konzepte, hat sie aber bisher nicht ernsthaft und kompetent umgesetzt. Bürger*innenbegehren wurden ignoriert, neue Beteiligungsformate nicht konsequent genutzt. Ich verstehe den Willen der Bürgerinnen und Bürger nicht als Störfaktor, sondern als Ausgangspunkt meiner Politik. Deshalb muss unser Bürger*innenhaushalt ein festes Budget im Gesamthaushalt der Stadt bekommen. Stadtteilzentren, Bürger*innen- und Begegnungshäuser müssen Orte gelebter Demokratie werden. Ich werde auch die Kultur der Runden Tische wieder nutzen, um bestehende Konflikte um die Potsdamer Mitte, das Rechenzentrum oder das Minsk im Interesse aller Beteiligten aufzulösen.

Unsere Stadt kann mehr. Nur gemeinsam werden wir unsere Probleme in den Griff kriegen. Dafür braucht es Mut und Entschlossenheit und eine Politik, die auf die Menschen hört. Dann werden auch unsere Kinder und Enkel gut und gerne in Potsdam leben. Ich stehe mit vollem Herzen für diese neue Kultur des Miteinanders und werbe bei Ihnen um Ihre Unterstützung dafür.

Ihre Martina Trauth

Meine Ziele

Wohnraum für jeden Geldbeutel
 

Für mich ist Wohnen ein Grundrecht. Ich stehe für den Erhalt städtischen Eigentums eine aktive Bodenpolitik in Potsdam.

Mehr lesen >>

Mehr Mobilität, weniger Verkehr

Die Verkehrspolitik in Potsdam läuft den Anforderungen unserer wachsenden Stadt nur noch hinterher. Ich werde mich für einen Umweltverbund und für eine intelligentere Verknüpfung von Auto, Fahrrad und öffentlichem Verkehr stark machen.

Mehr lesen >>

Allen Kindern und Jugendlichen gleiche Chancen geben

Jedes 5. Kind in Potsdam lebt in Armut. Ich werde die Lebensbedingungen für Kinder und Jugendliche in allen Stadtteilen verbessern.

Mehr lesen >>

Stadt und Natur in Einklang bringen

Die profitorientierte Veräußerung von Flächen gefährdet zunehmend das Gleichgewicht von Natur und Stadt. Ich werde mich für eine behutsame Stadtentwicklung einsetzen und Parks, Kleingärten und Biotope erhalten.

Mehr lesen >>

Gutes Leben bis ins hohe Alter

Altersarmut und Pflegenotstand bedrohen viele alte Menschen in Potsdam. Ich werde Angebote schaffen und vernetzen, die bessere Teilhabe und Versorgung sichern.

Mehr lesen >>

Innovationen fördern und Arbeitsplätze sichern


Die Digitalisierung verändert auch unsere Stadt. Ich werde durch Vernetzung und Austausch Potsdams großes Potenzial an klugen Köpfen sichern und damit soziales Wachstum fördern.

Mehr lesen >>